Tipps für eine perfekte Präsentation

Einleitung


Präsentationen und Vorträge sind feste Bestandteile eines jeden Studiums. Was manchen Studenten von Natur aus leicht fällt und sogar Spaß macht, ist für andere der blanke Horror. Allerdings kommst du um das Darstellen deiner Referate vor Publikum nicht herum.

Mit den sieben folgenden Tipps für eine gelungene Präsentation kannst du deine Vorträge optimieren und dir die Aufmerksamkeit deiner Zuhörer ebenso sichern wie eine gute Bewertung.

Was macht eine gute Präsentation im Studium aus?


Zu den Hauptmerkmalen einer wirklich gelungenen Präsentation gehören sowohl die Inhalte als auch die Darstellung derselben. Wenn du nicht in der Lage bist, die Aufmerksamkeit deiner Zuhörer zu bekommen und vor allem zu behalten, nützen dir die besten und wertvollsten Inhalte nichts.

Eine möglichst ansprechende Präsentation der geforderten Themen ist daher das A und O bei Referaten und Vorträgen jeglicher Art. Nicht zu vernachlässigen dabei ist aber auch dein Auftreten. Wirkst du zu unsicher oder nervös, ist der Gesamteindruck des Vortrags schnell ruiniert.

Tipp 1: Visuelle Elemente für deinen Vortrag nutzen


Für die Zuhörer bei deinem Referat ist nichts schlimmer als Langweile. Diese stellt sich besonders dann schnell ein, wenn du Daten, Zahlen und Faktoren präsentieren willst: Es ist schwer möglich, diese verbal interessant darzustellen.

Stattdessen kannst du visuelle Elemente wie Bilder und Grafiken einsetzen, um den Vortrag aufzulockern und die Inhalte anschaulicher darzustellen. Allerdings ist es ratsam, nicht übermäßig auf Diagramme und Infografiken zu setzen, sondern sie nur dann in deine Darstellung einzubauen, wo sie wirklich Sinn ergeben.

Visuelle Elemente in deiner Präsentation können sein:

  • Bilder
  • Grafiken
  • Tabellen
  • Diagramme
  • Mind Maps

Tipp 2: Soviel wie nötig, so wenig wie möglich


Diesen Satz kennst du vielleicht noch aus deiner Schulzeit. Auch im Studium gilt er bei jeglicher Art von Präsentation. Abschweifen vom Thema solltest du in jedem Fall vermeiden, sondern dich stattdessen auf das Wesentliche konzentrieren. Welche Inhalte in deiner Darstellung Platz finden, hängt nicht zuletzt auch davon ab, wie viel Zeit dir zur Verfügung steht.

Je kleiner das Zeitfenster, umso kürzer und knapper musst du dich fassen. Hier kann es hilfreich sein, sich zu fragen, welche Informationen zum Thema die Zuhörer unbedingt benötigen und welche eher zweitrangig sind.

Tipp 3: Auf das Publikum kommt es an


Es gibt viele verschiedene Arten, im Studium Referate mit unterschiedlichen Inhalten vor einem Publikum zu präsentieren. Für welche du dich entscheidest, solltest du unter anderem auch nach der Beschaffenheit deiner Zuhörerschaft festlegen.

Hältst du etwa einen Fachvortrag, kannst du vor Kommilitonen und Dozenten aus demselben Fachbereich andere Formulierungen und Darstellungen nutzen als bei einem Referat vor fachfremden Zuhörern. Frag dich vor Beginn deiner Arbeit immer, wen du mit deinem Vortrag erreichen möchtest, und stimm dann sowohl Wortwahl als auch Inhalte und visuelle Komponenten darauf ab.

Tipp 4: Persönlicher Bezug erhöht das Interesse


Zugegeben: Es gelingt nicht bei jedem Thema spielend, einen persönlichen Bezug zwischen den zu vermittelnden Inhalten und dem Publikum herzustellen. dennoch solltest du dies versuchen, denn es ist erwiesen, dass Zuhörer einer Präsentation deutlich mehr Aufmerksamkeit schenken, wenn sie das Gefühl haben, selbst vom Thema betroffen zu sein.

Experten raten dazu, das Thema deines Vortrags in einen größeren Kontext einzubetten. damit weckst du das Interesse deiner Zuhörerschaft auf einem persönlichen Level und verlängerst automatisch auch deren Konzentrationsspanne. Schafft du es darüber hinaus, eine emotionale Reaktion zu erzeugen, ist dein Referat definitiv gelungen.

Tipp 5: Flexibilität ist gefordert


Wenn du eine Präsentation vorbereitest, folgst du dabei einem roten Faden und einem möglichst schlüssigen und in sich stimmigen Konzept. Natürlich ist es ratsam, sich während der Darstellung daran zu orientieren. Trotzdem darfst du dabei die Flexibilität nicht vernachlässigen. Kommen etwa Zwischenfragen auf, ist es immer sinnvoll, auf diese zu antworten. deine Gliederung sollte eher eine Orientierungshilfe für dich sein und keine in Stein gemeißelte Reihenfolge, die keine spontanen Änderungen zulässt

Tipp 6: Ein selbstbewusstes Auftreten ist die „halbe Miete“


Ein gewisses Maß an Nervosität vor einer Präsentation im Studium ist ganz normal und kein Grund zur Besorgnis. Für eine gelungene Darstellung des jeweiligen Themas spielt aber ein selbstbewusstes Auftreten eine entscheidende Rolle. Dazu gehört eine aufrechte Haltung, eine sichere Sprechstimme und angemessener Blickkontakt zum Publikum.

Auch ein optimal aufbereiteter Inhalt wird im Verlauf deiner Präsentation verloren gehen, wenn du nicht in der Lage bist, ihn ansprechend und kompetent zu vermitteln. Fällt dir dies sehr schwer, kannst du im Familien- oder Freundeskreis Referate halten üben und dir so nicht nur die Theorie, sondern auch die Praxis aneignen.

Tipp 7: Einleitung und Abschluss


Im Idealfall gelingt es dir bereits mit den ersten Sätzen, das Interesse deiner Zuhörer zu wecken und ihre Aufmerksamkeit an dich und deine Worte zu binden. In diesem Zusammenhang ist eine interessant formulierte Einleitung sehr wichtig: damit kannst du bereits die Weichen für eine gelungene Präsentation stellen.

Ebenso von Bedeutung ist aber auch der Abschluss deines Vortrags. Studien beweisen, dass Menschen sich die am Ende vermittelten Informationen am längsten merken können. Ein prägnanter Schluss deines Referats trägt also dazu bei, noch einmal die relevantesten Daten zu vermitteln. Gerne kannst du hierzu auch auf ein Handout zurückgreifen, das jeder Zuhörer mit nach Hause nehmen kann.

Fazit


Auch wenn das Präsentieren im Bereich Referate und Vorträge vor Publikum für viele Studierende eine Herausforderung ist, ist es im Grunde genommen gar nicht so schwer, eine ansprechende Darstellung von fachbezogenen Themen und Inhalten zu erreichen. Wendest du die genannten Tipps und Tricks an, gelingt es dir mit etwas Übung spielend, deine Zuhörer an deine Worte zu fesseln und die gewünschten Inhalte kompetent und interessant zu vermitteln.

Last but not least raten Experten dazu, beim Präsentieren deiner Referate immer du selbst zu bleiben und dich selbst nicht zu ernst zu nehmen: Niemand ist perfekt, und auch kleinere Schnitzer wird dir dein Publikum wohlwollend verzeihen, wenn du nicht nur professionell, sondern vor allem auch authentisch bleibst.





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