Das Kolloquium: So verteidigst du deine Bachelorarbeit & Co


Egal ob Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation, bei all diesen Arbeiten ist die Verteidigung der Abschlussarbeit fest in den Studienvorgaben festgelegt. Viele Studenten haben eine nicht unerhebliche Angst vor genau dieser Aufgabe. Mit unseren Tipps und der richtigen Vorbereitung, kannst du deine Abschlussarbeit problemlos verteidigen!

Das Kolloquium: Was ist das überhaupt?


Es handelt sich dabei um ein wissenschaftliches Gespräch zwischen dir und deinen Prüfern. In der Prüfungsordnung wird genau festgelegt, wann und in welchem Rahmen das Gespräch stattfinden soll. So wird an einigen Universitäten das Gespräch vor der Erstellung der Arbeit geführt und soll dabei helfen, das eigene Themengebiet besser einzugrenzen.

In der Regel folgt das Gespräch aber auf die Erstellung deiner Arbeit, damit der Prüfer die Arbeit als Themengrundlage für die aufkommenden Fragen nutzen kann. In der Regel wird das wissenschaftliche Gespräch von den Prüfern benotet und fließt somit in deine Gesamtnote mit ein.

So läuft die Verteidigung deiner Arbeit ab


Der Ablauf kann sich zwar von Hochschule zu Hochschule unterscheiden, aber es gibt einige Gemeinsamkeiten, auf die du dich bereits vorbereiten kannst. Zudem kannst du bei deiner Hochschule nachfragen, wie der direkte Ablauf bei dir geplant ist. In der Regel dauert der gesamte Termin zwischen 30 und 60 Minuten.

Die ersten 20 Minuten gehören ganz alleine dir. In dieser Zeit musst du deine Arbeit und ihre Ergebnisse präsentieren. Konzentriere dich dabei auf Kernthesen und Ergebnisse, um die Arbeit passend zu kürzen und optimal zu präsentieren. Es gilt den Prüfer von der Arbeit und von deren Inhalten zu überzeugen.

Im Anschluss an deinen Vortrag beginnt die eigentliche Diskussion. Der Prüfer stellt dir kritische Fragen zu deiner Arbeit, welche du beantworten solltest. Beispielsweise kann die Frage aufkommen, warum sich deine Arbeit auf Theorie X stützt und du Theorie Y dafür verworfen hast. Hier solltest du eine gute Antwort geben können.

Da du dich mit dem Thema deiner Arbeit aber umfassend auseinandergesetzt hast, lassen sich in der Regel die meisten Fragen problemlos beantworten.

Wichtige Tipps für dein Kolloquium

Tipp 1

Die Stoppuhr ist bei der Übung dein wichtigstes Hilfsmittel. Denn 20 Minuten Sprechzeit klingen erst einmal nach sehr viel Zeit. Doch je nach Thema deiner Arbeit kann die Zeit sehr schnell knapp werden. Übe deinen Vortrag also immer mit der Stoppuhr, um ein Gefühl für die Dauer deiner Sprechzeit zu bekommen.

Tipp 2

Du solltest den Vortrag nicht nur alleine für dich üben, sondern auch vor Freunden, Studenten oder der Familie. Somit bekommst du nicht nur viel einfacher ein Gefühl für deinen Vortrag, sondern kannst zudem auch noch auf das direkte Feedback zurückgreifen. Vor allem aber können die Menschen dir sagen, ob du zu schnell oder zu langsam sprichst oder ob Punkte an deinem Vortrag unklar oder undeutlich sind. Je mehr du deinen Vortrag übst, umso sicherer wirst du und umso besser wirst du den Vortrag auch am Tag der Prüfung halten können.

Tipp 3

Auch dein Auftritt spielt eine wichtige Rolle. Das bedeutet nicht, dass du in Anzug und Krawatte oder im strengen Business-Look auftauchen solltest, aber saubere und ordentliche Kleidung sollte in jedem Fall gewählt werden. Wichtig ist auch, dass du dich in deiner Kleidung wohlfühlst. Denn das spiegelt sich auch in deiner Körpersprache wieder.

Tipp 4

Natürlich solltest du nicht blind und unvorbereitet zu diesem wichtigen Termin erscheinen. Aber das musst du auch überhaupt nicht. Du kannst dich in der Regel mit deinem Prüfer vor dem Gespräch zusammensetzen und die wichtigsten Dinge bereits im Vorfeld abklären. Wichtige Fragen sind unter anderem:

  • Wo findet der Termin statt?
  • Welche Hilfsmittel darf ich nutzen?
  • Kann ich Notizen oder eine PowerPoint-Präsentation einsetzen?
  • Wer ist noch beteiligt? Wer sind die Prüfer?

All diese Fragen dienen der direkten Vorbereitung. Wenn du beispielsweise eine Präsentation nutzen darfst, speichere diese zusätzlich auf einem USB-Stick. Nicht, dass dein Laptop an genau diesem Tag Probleme macht und du plötzlich mit leeren Händen vor deinem Prüfer stehst. Sei einfach optimal vorbereitet.

Fazit: Mit der richtigen Vorarbeit überstehst du diesen Termin ohne Probleme


Du hast dich bei deiner Bachelorarbeit, bei deiner Masterarbeit oder auch bei deiner Dissertation umfassend mit dem Thema auseinandergesetzt und dich umfassend über die verschiedenen Strömungen und Inhalte informiert.

Wenn du dieses Fachwissen verinnerlicht hast und dich auf deinen Auftritt gut vorbereitest, dann ist die Kolloquiumssitzung für dich auch kein Problem mehr. Schließlich bist du in diesem Themengebiet nun selbst zu einem Experten geworden.

Beschäftige dich vor der Sitzung nochmals umfassend mit deiner Arbeit und natürlich auch mit der zugehörigen Literatur und schon musst du dir keine Sorgen mehr machen. Bist du gut vorbereitet, steht deinem Abschluss nichts mehr im Weg!


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