Eidesstattliche Erklärung – Tipps & Vorlage

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Was sie enthält und bedeutet

Sie ist ein wichtiger Bestandteil jeder wissenschaftlichen Arbeit – ob Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Diplomarbeit: die eidesstattliche Erklärung.

Mit ihr erklärst du als Autor oder Autorin, dass du die vorliegende Arbeit eigenständig und nur mit den angegebenen Quellen und Hilfsmitteln angefertigt hast.

Damit sichert die eidesstattliche Erklärung den wissenschaftlichen Kodex. Sie ist schriftlicher Bestandteil deiner Arbeit und muss handschriftlich unterzeichnet werden. Dadurch wird sie rechtlich bindend.

Wissenschaftliches Arbeiten beinhaltet konkrete Vorgehensweisen: Quellen müssen recherchiert, gelesen und ausgewertet werden. Vielleicht steht auch eine konkrete empirische Untersuchung im Zentrum deiner Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Diplomarbeit.

Auf jeden Fall ist es bei jeder wissenschaftlichen Arbeit wichtig, dass du die Quellen und Hilfsmittel, die du benutzt hast, aufführst und direkte Zitate kennzeichnest.

Dass du dieses wissenschaftliche Vorgehen berücksichtigt und damit eine eigenständige, korrekt zitierte Arbeit vorgelegt hast, erklärst du mit der eidesstattlichen Erklärung.

Wie sieht eine eidesstattliche Erklärung aus?

Es gibt verschiedene Vorlagen für eidesstattliche Erklärungen. Folgende Dinge muss sie jedoch enthalten, um gültig zu sein:

  • Überschrift
  • Eidesstattliche Erklärung zur wissenschaftlichen Vorgehensweise
  • Ort
  • Datum
  • Vor- und Nachname
  • handschriftliche Unterschrift

Welche Funktion hat eine eidesstattliche Erklärung?

Die eidesstattliche Erklärung ist ein rechtlich bindendes Dokument mit dem Ziel der Gewährleistung eines fundierten wissenschaftlichen Vorgehens. Sie muss daher auch von dir unterzeichnet werden.

Damit dient die eidesstattliche Erklärung dem Schutz vor Plagiaten – das heißt, der Übernahme fremden Gedankenguts ohne korrekte Kennzeichnung und Quellenangabe. Die eidesstattliche Erklärung schützt folglich auch die Wissenschaft an sich, indem sie den Autor oder die Autorin zu einer ehrlichen, fundierten und korrekten Vorgehensweise anhält.

Sie ist keine reine Formalie, da ein Verstoß gegen sie auch ein Verstoß gegen das Strafgesetzbuch ist. Stellt sich also im Nachhinein beispielsweise heraus, dass der Autor oder die Autorin einer Bachelorarbeit Quellen unterschlagen oder übernommene Passagen nicht gekennzeichnet hat, kann ein verliehener akademischer Titel auch wieder aberkannt werden

Welche Vorlagen gibt es für eine eidesstattliche Erklärung?

Idealerweise klärst du im Vorfeld, ob es an deiner Universität eine konkrete Vorlage für die eidesstattliche Erklärung gibt. Ist dem nicht so, kannst du hier ein Muster herunterladen:

Muster Eidestattliche Erklärung

Muster Eidesstattliche Erklärung

Die eidesstattliche Erklärung kann am Anfang oder Ende deiner wissenschaftlichen Arbeit, wie deiner Bachelorarbeit, stehen. In der Regel bildet sie den Abschluss derselben.

Sie muss nicht im Inhaltsverzeichnis genannt werden, da sie kein inhaltlicher Bestandteil deiner Arbeit ist, der zum Thema an sich beiträgt. Dementsprechend muss sie auch nicht mit einer Seitenzahl versehen werden.

Im Zweifelsfall klärst du vorher in Absprache mit deinem Prüfer oder deiner Prüferin, ob die eidesstattliche Erklärung an einer bestimmten Stelle in deiner Arbeit platziert sein soll.

Und vergiss nicht den letzten Schritt: Nachdem du deine Arbeit ausgedruckt und gebunden hast, musst du die eidesstattliche Erklärung unterschreiben, damit sie rechtlich bindend ist. Falls du deine Arbeit auch digital einreichen musst, digitalisiere deine Unterschrift und füge sie in das Dokument ein.

Hast du beim Schreiben KI-Tools eingesetzt, verlangen viele Hochschulen zusätzlich ein KI-Hilfsmittelverzeichnis im Anhang. Was dabei zu beachten ist, steht im Artikel Lektorat vs. KI.





Häufig gestellte Fragen zur eidesstattlichen Erklärung

Antworten zu Inhalt, Funktion und Vorlagen der eidesstattlichen Erklärung.

Mit der eidesstattlichen Erklärung erklärst du als Autor oder Autorin, dass du deine Arbeit eigenständig und nur mit den angegebenen Quellen und Hilfsmitteln angefertigt hast.

Ja. Sie muss handschriftlich unterzeichnet werden, wodurch sie rechtlich bindend wird.

Überschrift, den Erklärungstext zur wissenschaftlichen Vorgehensweise, Ort, Datum, Vor- und Nachname sowie die handschriftliche Unterschrift.

Sie kann am Anfang oder Ende stehen, bildet in der Regel aber den Abschluss der Arbeit. Sie muss nicht im Inhaltsverzeichnis genannt werden.

Ein Verstoß ist auch ein Verstoß gegen das Strafgesetzbuch. Werden nachträglich unterschlagene Quellen oder nicht gekennzeichnete Übernahmen entdeckt, kann ein verliehener akademischer Titel wieder aberkannt werden.

Ja, im Artikel findest du ein kostenloses Muster zum Download – prüfe aber zuerst, ob deine Hochschule eine eigene Vorlage vorschreibt.
Fehler adieu, Erfolg ahoi!

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