Die perfekte Bewerbung

Das Bewerbungsschreiben – so wird es perfekt

Damit die Chance auf den Traumjob in greifbare Nähe rückt, ist ein perfektes Bewerbungsschreiben elementar. Bewerbungen schreibt man jedoch nicht „alle Tage“. Oftmals wird deshalb die Erstellung eines Anschreibens mit Lebenslauf, Deckblatt und Co. zu einer Herausforderung. Es kommt auf die richtige Strategie, die passende Wortwahl und einen adäquaten Informationsgehalt an. Gleichzeitig muss das Motivationsschreiben einzigartig und optisch ansprechend sein.

Was ist dem Personaler bzw. dem potenziellen Arbeitgeber wichtig? Diese Frage sollten Jobsuchende schon vor dem Erstellen der Bewerbung beantworten. Lange Romane will niemand lesen. Deshalb ist es unerlässlich, alle Daten und Fakten in der Bewerbung optimal auf den Punkt zu bringen und damit zugleich die Effektivität zu erhöhen.

Ein guter Anfang

Natürlich sollte im Anschreiben auf bisherige Erfolge, Qualifikationen und Kompetenzen hingewiesen werden. Allerdings ohne einen prahlerischen Eindruck zu vermitteln. Sachliche Formulierungen und der Hinweis auf Weiterbildungen, Seminare oder unternehmensinterne Kursteilnahmen untermauern den Content auf solide Weise. Zu sehr ins Detail zu gehen, ist jedoch nicht erforderlich. Denn alle relevanten Daten und Fakten werden später ohnehin im Lebenslauf aufgeführt.

Allgemeinplätze und hohle Phrasen gehören nicht in ein Bewerbungsschreiben. Floskeln wie: „Hiermit bewerbe ich mich…“ sind daher aus der Sicht des Lesers in etwa gleichzusetzen mit: „Bitte werfen Sie meine Bewerbung direkt in den Papierkorb.“ In der Kürze liegt bekanntlich die Würze.

Korrekt, sachlich und pfiffig zugleich

Die Unternehmensanschrift und der Ansprechpartner müssen korrekt im Adressfeld vermerkt sein. Hier ist unbedingt auf die richtige Groß- und Kleinschreibung zu achten. Natürlich sollten auch die eigenen Kontaktdaten stimmig und vollständig sein. Neben dem Vor- und Zunamen sowie der vollständigen Anschrift dürfen die Email-Adresse und eine Mobilfunknummer ebenfalls nicht fehlen. Genauso wichtig ist überdies die Betreff-Zeile im Bewerbungsschreiben. Idealerweise ist darin auf den ersten Blick erkennbar, worum es im Schreiben geht und auf welche Stelle sich der Jobsuchende bewirbt. Selbstverständlich wird das Wörtchen „Betreff“ nicht erwähnt!

Selbst wenn Bewerbungen generell als Sinnbild für formelle Anschreiben gelten, sollte die Wortwahl nicht zu gestelzt oder geschwollen anmuten. Die Verwendung der Umgangssprache ist dabei genauso verpönt. Demgemäß gilt es, den „goldenen Mittelweg“ zu finden und die Formulierungen so zu setzen, dass der gesamte Text ansprechend konzeptioniert und leicht lesbar ist.

Wer einen aktiven Schreibstil verwendet, kann sicher sein, das Interesse des Lesers eher auf sich zu ziehen, als es bei einer passiven Art zu schreiben der Fall wäre. „Derzeit arbeite ich…“ wirkt beispielsweise um einiges selbstbewusster, als Formulierungen wie „ich werde im Bereich XY eingesetzt“. Dieser Aspekt ist wesentlich, denn mit Blick auf den beruflichen Alltag im anvisierten Unternehmen geht es darum, die eigene, wertvolle Arbeitskraft bestmöglich in den Fokus zu rücken.

Schachtelsätze haben in einer Bewerbung nichts zu suchen 

Langatmige Sätze, die mehr als drei Kommata enthalten, sollten noch einmal überdacht werden. Sie lassen das Gesagte häufig unstrukturiert erscheinen. Dies wiederum verleitet so manchen Personaler dazu, auch vom Schreiber der Bewerbung einen entsprechenden Eindruck zu bekommen. Statt einfacher Worte kann es zudem helfen, bestimmte Elemente im Anschreiben durch andere Wortkreationen zu ersetzen. Hier empfiehlt es sich, Synonyme zu benutzen, um dem Text insgesamt einen effektvollen Feinschliff zu verleihen.

Getreu dem Motto: „Vier Augen sehen mehr als zwei“, lohnt es sich erfahrungsgemäß, Bewerbungsanschreiben von einem Experten prüfen zu lassen. Am besten in einem professionellen Lektorat. Lassen Sie sich diesbezüglich von uns beraten. Wir sind gerne für Sie da.

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